An einem kühlen Morgen öffnet ein Rechenzentrum in Frankfurt seine Türen für Besucher. Die Veranstaltung, Teil des bundesweiten Tags der offenen Rechenzentren, bietet einen seltenen Blick hinter die Kulissen dieser kritischen Infrastrukturen. Während die Gäste durch die endlosen Reihen von Serverracks geführt werden, wird deutlich: Die Anforderungen an solche Einrichtungen gehen heute weit über reine Leistungsfähigkeit hinaus.
Neues Energieeffizienzgesetz kam im Juli 2025
Mit dem Inkrafttreten des neuen Energieeffizienzgesetzes im Juli 2025 stehen Betreiber vor der Herausforderung, ihre Energieverbräuche transparent zu dokumentieren und nachhaltiger zu gestalten. Kennzahlen wie der Power Usage Effectiveness (PUE) und die CO₂-Bilanz rücken in den Fokus. Doch wie lassen sich diese Daten effizient erfassen und auswerten?
ESG-Management leicht gemacht, dank Software
Hier kommen spezialisierte Softwarelösungen ins Spiel, die eine zentrale Erfassung und Visualisierung von Verbrauchsdaten und Sensorwerten ermöglicht. Durch automatisierte Überwachung und ein integriertes Regelwerk können Unregelmäßigkeiten sofort erkannt und adressiert werden.
Solche Softwarelösungen sammeln Daten aus verschiedenen Quellen, wie Sensoren oder Prozesssteuerungen, und zentralisieren sie für eine einfache Auswertung. Kontinuierliche Plausibilitätsprüfungen sichern dabei die Qualität der Daten, ein entscheidender Faktor für die Erfüllung von ESG- und Energieeffizienzberichten. Die Integration solcher Systeme ermöglicht es Rechenzentrumsverantwortlichen, ihre ESG-Strategien effektiv umzusetzen und fundierte Entscheidungen zu treffen.
Beispielhaft für die Beschaffenheit einer solchen Lösung ist die Rechenzentrumsmanagement-Software DAMS C. Mit ihr können Rechenzentrumsverantwortliche relevante Datenpunkte erfassen und analysieren, um nicht nur gesetzliche Vorgaben einzuhalten, sondern auch um den ökologischen Fußabdruck dieser energieintensiven Einrichtungen zu reduzieren.
Header: flashmovie/Freepik.com
Bild: speedikon FM AG