KI-generierte Bilder sind längst Teil unseres Alltags. Sie werden von Unternehmen im Marketing, in der Kommunikation und in Präsentationen eingesetzt, aber zunehmend auch von Privatpersonen für persönliche Zwecke. Von Social-Media-Posts und Websites bis hin zu geteilten Nachrichten entstehen und verbreiten sich KI-generierte Bilder heute täglich.
Mit der steigenden Qualität und der immer einfacheren Erstellung solcher Bilder gewinnt Transparenz zunehmend an Bedeutung. Eine klare Kennzeichnung hilft dabei, nachvollziehbar zu machen, wann Bilder mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugt oder verändert wurden.

Deshalb hat die speedikon-Firmengruppe ein eigenes KI-Symbol entwickelt. Dieses wird künftig in allen KI-generierten Bildern eingesetzt, die von der Firmengruppe verwendet werden, und sorgt so für eine klare und konsistente Kennzeichnung.
Schauen wir uns aber nochmal genauer an, wieso es wichtig ist, KI-generierte Inhalte klar zu kennzeichnen.
KI im Alltag und die Bedeutung von Transparenz
KI-generierte Bilder verändern, wie visuelle Inhalte entstehen. Was früher Zeit, Budget und technische Expertise erforderte, lässt sich heute oft mit wenigen Prompts umsetzen. Ideen können direkt in Bilder übersetzt werden, was neue kreative Spielräume eröffnet, auch für Menschen ohne Design- oder Grafikkenntnisse, und gleichzeitig Kosten für Unternehmen senkt.
Dadurch unterstützt KI-Kommunikation, Visualisierung von Konzepten und Ideenentwicklung auf eine Weise, die bislang nur mit erheblichem Aufwand oder gar nicht möglich war, sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen.
Gleichzeitig macht die zunehmende Realitätsnähe und die breite Nutzung KI-generierter Inhalte Transparenz immer wichtiger. Da die Grenze zwischen realen und künstlich erzeugten Bildern immer schwerer zu erkennen ist, braucht es klare Regeln, um Vertrauen, Verantwortlichkeit und eine sachgerechte Einordnung sicherzustellen. In diesem Zusammenhang entstehen regulatorische Rahmenwerke wie der EU AI Act.
Wie der EU AI Act mit KI-generierten Inhalten umgeht
Die Europäische Union greift diese Herausforderungen mit dem AI Act auf, insbesondere mit Artikel 50, der Transparenzpflichten für KI-generierte und KI-manipulierte Inhalte festlegt.
Nach Artikel 50 sind Anbieter generativer KI-Systeme verpflichtet sicherzustellen, dass Inhalte wie Bilder, Texte sowie Audiodateien und Videos als künstlich erzeugt oder verändert erkennbar sind. Anwender, sogenannte Deployers, also Organisationen oder Fachpersonen, die KI-Systeme beruflich einsetzen, müssen offenlegen, wenn Inhalte als realistisch wirkende Deepfakes oder als KI-generiertes Material veröffentlicht werden, das als authentisch wahrgenommen werden könnte.
Zur Unterstützung dieser Anforderungen arbeitet die Europäische Kommission derzeit an einem Code of Practice zur Transparenz KI-generierter Inhalte. Der erste Entwurf wurde im Dezember 2025 veröffentlicht. Die finale Fassung wird für Mitte 2026 erwartet, noch vor dem Inkrafttreten des AI Acts im August 2026.
Die Rolle eines KI-Symbols
Ein KI-Symbol bietet eine einfache und gut erkennbare Möglichkeit, Transparenz herzustellen. Eine klare Kennzeichnung hilft dabei, falsche Annahmen zu vermeiden, da sofort ersichtlich wird, ob Inhalte mithilfe von KI erstellt oder verändert wurden. Auf lange Erklärungen oder rechtliche Hinweise kann dadurch verzichtet werden.
Header: speedikon FM AG
Bild: Bilder generiert mit Adobe Firefly, kombiniert mit eigenen Grafiken; Montage: speedikon FM AG
