In den vergangenen Jahrzehnten haben Industrieunternehmen ihre technischen Zeichnungen sorgfältig archiviert. Als die Digitalisierung in den Fokus rückte, wurden diese Papierpläne eingescannt und auf Servern gespeichert. So entstand ein vermeintlich modernes und effizientes Archiv.
Dieser Schritt war zwar notwendig, brachte jedoch oft eine neue Herausforderung mit sich. Anstelle physischer Ordner verwalten Organisationen heute umfangreiche digitale Archive mit tausenden gescannten Dateien. Die Suche nach einer bestimmten Zeichnung bedeutet häufig, sich durch komplexe Ordnerstrukturen zu klicken, zahlreiche PDFs zu öffnen und mit uneinheitlichen Dateinamen zu arbeiten.
Das Problem ist also nicht ein Mangel an Daten, sondern der Zugriff auf die richtigen Informationen zur richtigen Zeit.
Wenn Digitalisierung allein nicht ausreicht
In vielen Fällen steckt wertvolles Wissen direkt in den Zeichnungen selbst. Raumbezeichnungen, Bauteilbeschreibungen, handschriftliche Notizen oder Schablonenschriften enthalten entscheidende betriebliche Informationen. Herkömmliche Dokumentenmanagementsysteme durchsuchen jedoch meist nur Metadaten wie Dateinamen oder manuell vergebene Schlagwörter. Die tatsächlich relevanten Inhalte innerhalb der Zeichnung bleiben dadurch für die Standardsuche unsichtbar.
Ältere Pläne stellen eine zusätzliche Herausforderung dar. Historische Formate, verblasste Beschriftungen oder gescannte Blaupausen gelten oft als schwer digital weiterzuverarbeiten. So bleibt ein großer Teil des archivierten Wissens ungenutzt, obwohl er technisch vorhanden ist. Um den vollen Wert bestehender Planarchive zu erschließen, muss die Suche über Dateinamen hinausgehen und direkt auf den tatsächlichen Inhalt der Zeichnungen zugreifen.
Ein neuer Ansatz für die Plansuche
inno:plan, entwickelt von Innomatik AG, setzt genau hier an. Die Lösung bietet eine KI-gestützte grafische Suche, die gescannte Pläne direkt auf Inhaltsebene analysiert.
Mithilfe moderner OCR-Technologie verarbeitet das System Textelemente innerhalb der Zeichnungen, einschließlich älterer Pläne, Schablonenschriften und gescannter Dokumente. Alles, was visuell lesbar ist, kann erkannt und indexiert werden. Unternehmen können ihr Archiv damit per natürlichsprachlicher Suchanfrage durchsuchen und innerhalb von Sekunden die passenden Pläne finden.
Entscheidend ist jedoch, dass inno:plan nicht nur relevante Dokumente identifiziert, sondern die gesuchten Informationen direkt in der Zeichnung markiert. Nutzer können beispielsweise nach bestimmten Räumen, technischen Komponenten oder Bezeichnungen suchen und sofort erkennen, an welcher Stelle sie im Plan erscheinen.
Das System läuft vollständig on-premise und gewährleistet damit volle Datenhoheit, ganz ohne Cloud-Abhängigkeit.
Vom Archiv zum Arbeitsinstrument
Das Ziel von inno:plan ist es nicht, neue Daten zu erzeugen, sondern den Wert bestehender Informationen nutzbar zu machen. Statt Archive neu zu strukturieren oder zusätzliche manuelle Verschlagwortungsprozesse einzuführen, verbindet die Lösung die Nutzer direkt mit dem Wissen, das bereits in ihren Zeichnungen vorhanden ist.
Für Corporate Real Estate Management, Anlagenbetrieb und industrielle Umgebungen bedeutet das: schnellerer Zugriff auf relevante Dokumentation, weniger Suchaufwand und effizientere Abläufe.
Indem statische Archive in durchsuchbare, kontextbezogene Informationsquellen verwandelt werden, schafft inno:plan die Grundlage für fundiertere Entscheidungen und mehr Transparenz im Betrieb.
Erleben Sie inno:plan mit Ihren eigenen Daten
Viele Organisationen sind überrascht, wie viele wertvolle Informationen bereits in ihren bestehenden Planarchiven stecken.
Wenn Sie sehen möchten, wie inno:plan mit Ihren eigenen Plänen und Dokumenten arbeitet, kontaktieren Sie uns gerne. Wir demonstrieren Ihnen inno:plan anhand realer Daten und zeigen, wie eine inhaltsbasierte Suche den Arbeitsalltag spürbar erleichtert.
Bild: speedikon FM AG
