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Diese Themen bewegen den CAFM-Markt

Messen bieten nicht nur die Gelegenheit, neue Lösungen zu präsentieren. Sie sind auch ein wertvoller Gradmesser dafür, wie sich der Markt entwickelt. Vor welchen Herausforderungen stehen Unternehmen aktuell? Welche Themen gewinnen zunehmend an Bedeutung? Und wohin entwickelt sich das Facility Management?

Genau diese Fragen standen im Mittelpunkt der diesjährigen CAFM-Messe in Fulda am 17. und 18. Juni, die von der Fachzeitschrift Der Facility Manager organisiert wird. Zwei Tage lang tauschte sich die speedikon FM-Firmengruppe mit Kunden, Interessenten und Branchenexperten über aktuelle Entwicklungen und zukünftige Anforderungen aus.

Obwohl jedes Gespräch unterschiedliche Schwerpunkte hatte, zeichneten sich schnell einige wiederkehrende Themen ab.

Vom ersten CAFM-System bis zur Modernisierung bestehender Lösungen

Eine Erkenntnis wurde besonders deutlich: Unternehmen befinden sich bei der Digitalisierung ihrer Gebäude- und Anlagenprozesse an ganz unterschiedlichen Punkten.

Einige Besucher waren noch auf der Suche nach ihrem ersten CAFM-System (Computer-Aided Facility Management). Ihr Ziel war es, eine strukturierte digitale Grundlage für die Verwaltung von Gebäuden, technischen Anlagen und Instandhaltungsprozessen zu schaffen.

Viele andere verfügten bereits über ein CAFM-System. Ihre Herausforderung lag jedoch an anderer Stelle. Häufig waren die eingesetzten Lösungen seit Jahren im Einsatz, ohne größere Weiterentwicklungen, und entsprachen den heutigen Anforderungen nicht mehr. Entsprechend entwickelte sich das Thema Migration zu einem der meistdiskutierten Schwerpunkte der Messe – insbesondere bei Hochschulen und öffentlichen Einrichtungen, die nach modernen Alternativen suchten.

Für diese Organisationen geht es nicht einfach darum, eine Software auszutauschen. Bestehende Gebäude-, Anlagen- und Instandhaltungsdaten sowie an die Prozesse angepasste Konfigurationen sind über viele Jahre gewachsen und stellen einen erheblichen Pfeiler in der Bewältigung des Arbeitsalltags dar. Ziel ist deshalb nicht nur die Einführung eines neuen Systems, sondern die Modernisierung der bestehenden Softwarelandschaft, ohne dabei die vorhandenen, wertvollen Informationen zu verlieren.

Mehr Automatisierung, bessere Daten, fundiertere Entscheidungen

Auch die Erwartungen an moderne CAFM-Systeme haben sich deutlich verändert.

Viele Besucher suchten nach Möglichkeiten, Routineaufgaben stärker zu automatisieren, die manuelle Datenerfassung zu reduzieren und sämtliche Informationen zu Gebäuden, technischen Anlagen und Betriebsprozessen zentral zusammenzuführen.

Ein weiteres wichtiges Thema war das Energiemanagement. Zahlreiche Unternehmen wünschen sich mehr Transparenz über ihren Energieverbrauch und effizientere Möglichkeiten, Energiedaten standort- und gebäudeübergreifend auszuwerten. Hier kommt die Software unseres Partnerunternehmens WiriTec GmbH ins Spiel. Mit WiriTec® C lassen sich Energiedaten automatisch erfassen, validieren und zentral auswerten. So erhalten Unternehmen eine verlässliche Grundlage für Benchmarking, Transparenz und fundierte Entscheidungen im Energiemanagement.

Mit der stetig wachsenden Datenmenge rückte auch Künstliche Intelligenz verstärkt in den Fokus. Besonderes Interesse galt dabei den KI-Lösungen unseres Partnerunternehmens Innomatik AG. Mit dem KI-Chatbot inno:docs können Unternehmen ihr internes Wissen in natürlicher Sprache durchsuchen und innerhalb weniger Sekunden fundierte Antworten auf Basis ihrer eigenen Dokumente erhalten. Ergänzend ermöglicht inno:plan eine intelligente Suche in technischen Zeichnungen und unterstützt Anwender dabei, auch umfangreiche Planarchive deutlich schneller zu erschließen.

Warum speedikon® C so großes Interesse geweckt hat

Ein Thema zog sich wie ein roter Faden durch viele Gespräche: die Updatefähigkeit.

Viele Besucher berichteten, dass bei ihren aktuellen CAFM-Lösungen kundenspezifische Anpassungen nach jedem Software-Update erneut umgesetzt werden müssen. Das verursacht zusätzlichen Implementierungsaufwand, extra Kosten und längere Projektlaufzeiten. Nicht selten werden notwendige Updates deshalb aufgeschoben.

Bei speedikon® C bleiben individuelle Konfigurationen auch nach einem Update vollständig erhalten. Unternehmen können neue Funktionen dadurch direkt nutzen, ohne bestehende Anpassungen bei jeder neuen Version erneut kaufen und implementieren zu müssen.

In Kombination mit offenen Schnittstellen und der nahtlosen Integration von Drittsystemen ermöglicht speedikon® C eine Demokratisierung der Softwarelandschaft. Gleichzeitig bleiben bestehende Investitionen in andere Softwarelösungen geschützt und Unternehmen sichern sich langfristige Flexibilität, da sie beliebig Systeme an speedikon® C anbinden können.

Die Gespräche in Fulda haben deutlich gezeigt, dass sich der CAFM-Markt kontinuierlich weiterentwickelt. Unternehmen suchen heute weit mehr als digitale Dokumentation. Gefragt sind vernetzte, updatefähige und zukunftssichere Lösungen, die den Arbeitsalltag vereinfachen, bessere Entscheidungen ermöglichen und mit den Anforderungen ihrer Nutzer wachsen, ohne zusätzliche Kosten zu verursachen.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Besuchern unseres Messestands sowie für die zahlreichen spannenden und wertvollen Gespräche während der beiden Messetage.

Bei Fragen oder Interesse an einer unserer Lösungen sprechen Sie uns gerne an. Wir beraten Sie gerne persönlich.